japanischer grüner tee matcha

Japanischer Tee: diese 3 Sorten sollten Sie kennen

Japanischer Tee erfreut sich auf der ganzen Welt größter Beliebtheit. Er wird wegen seines feinen Geschmacks, aber auch der gesunden Wirkung auf den menschlichen Körper geschätzt. Neben Vitaminen und Mineralien enthält japanischer Tee nämlich auch pharmakologisch wirksame Substanzen wie Koffein und Polyphenole. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen drei bedeutende japanischer Teesorten samt Wirkung und Zubereitung vor:

  • Sencha
  • Matcha
  • Gyokuro

Japanischer grüner Tee Sencha

japanischer grüner tee senchaSencha ist ein populärer japanischer Tee. Über 70% der japanischen Teeproduktion entfallen auf Sencha Tee. Tee kam um das Jahr 800 n.Chr. aus dem Nachbarland China nach Japan. Anfangs produzierte man ihn nach dem Vorbild der chinesischen Nachbarn. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich aber andere Herstellungsmethoden. Anstatt die Teeblätter zu rösten, wie es in China üblich ist um die Fermentation zu stoppen, dämpfte man die frisch geernteten Teeblätter mit Wasserdampf. Dieses Verfahren ist deutlich schonender und es bleiben mehr gesunde Inhaltsstoffe erhalten. Außerdem entsteht ein charakteristisch frisch, grasiger Geschmack. Damit war japanischer Tee geboren. Diese Methode nennt man heute noch Sencha Methode. Zu den weiteren Eigenheiten zählt das Falten der Teeblätter zu feinen Nadeln, die Sencha Tee sein charakteristisches Aussehen geben. Japanischer grüner Tee Sencha enthält besonders viele gesunde Inhaltsstoffe und hat einen hohen Koffeingehalt. Er entwickelt bei der Zubereitung kaum Bitterstoffe. Japanischer Tee Sencha ist die meist getrunkene Sorte der Welt. Bei der Zubereitung muss man allerdings darauf achten, dass die Teeblätter nicht mit kochendem Wasser überbrüht werden. 80°C sind die optimale Temperatur. Mit einer Ziehzeit von nur 2-3 Minuten ist er sehr schnell zubereitet. 

Japanischer Tee Gyokuro – Schattentee

japanischer teeJapanischer Tee kennt noch weitere Sorten, eine bedeutende ist der Gyokuro. Die Besonderheit: Er wird im Schatten angebaut. Die Teepflanzen erhalten weniger Sonneneinstrahlung und es findet weniger Photosynthese statt. Dadurch entwickelt diese Teesorte einen eigenständigen Geschmack und viele besondere Inhaltsstoffe. Je länger der Tee beschattet wurde, desto hochwertiger ist seine Qualität. Bei Premiumsorten ist eine Beschattungszeit von 4 Wochen keine Seltenheit. Im Weiteren wird er hergestellt wie Sencha, also gedämpft und zu feinen Nadeln gerollt. Gyokuro ist ein sehr teurer japanischer Tee.  Bei diesem wertvollen Tee muss man bei der Zubereitung etwas behutsam sein. Auch hier darf man auf keinen Fall kochendes Wasser verwenden. Es werden Temperaturen zwischen 60 und 70°C empfohlen. 

Japanischer grüner Tee Matcha

japanischer grüner tee matchaJapanischer grüner Tee Matcha ist momentan als Superfood in aller Munde. Kein Wunder, er enthält die meisten gesunden Inhaltsstoffe von allen Teesorten. Dies ist allerdings eher der Zubereitung geschuldet. Hergestellt wird er aus Tencha, ein japanischer Tee, der auch im Schatten angebaut wird. Die Teeblätter werden in Steinmühlen zu feinem Pulver vermahlen, welches in warmem Wasser cremig aufgeschlagen wird. Man erstellt also keine Infusion, sondern konsumiert das ganze Blatt. Matcha Tee enthält besonders viel Koffein. Er lässt sich als Tee zubereiten, man kann mit ihm aber auch kochen, backen oder Smoothies und Obstsalat damit würzen.

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