Japanischer Grüner Tee Schattentee

Schattentee – Japanischer Grüner Tee in Perfektion

Japanischer Grüner Tee kennt viele Sorten. Eine Besonderheit in der japanischen Teeproduktion ist der Schattentee, der im Schatten gezüchtet wird. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was es damit auf sich hat und welche Auswirkung dieses Herstellungsverfahren auf Wirkung, Geschmack und Zubereitung hat.

Schattentee – Grüner Tee in Perfektion

Japanischer Grüner Tee Schattentee
Japanischer Schattentee

Die Japaner sind sehr anspruchsvoll, was Ihre Lebensmittel angeht. Rekordpreise für Nashi Birnen, Gelbflossen Thunfisch oder japanischen Grüntee sind keine Seltenheit. Darum verwundert es kaum, dass die japanischen Teebauern den Anbau und die Herstellung des japanischen Nationalgetränkes nahezu perfektioniert haben. Die besonderen Bedingungen aus mineralhaltigen Böden (Japan ist eine Vulkaninsel), gemäßigtem Klima und salzigen Winden vom Meer begünstigen die Wachstumsbedingungen der Teepflanzen auf den japanischen Inseln. Dies, sowie die besondere Sorgfalt, mit der die Teebauern ihre Pflanzen behandeln, macht japanischen Grünen Tee zur hochwertigsten, aber auch teuersten Sorte der Welt.

Japanischer Grüner Tee – Herstellung

GyokuroUm den Teeanbau weiter zu perfektionieren, experimentierte man im 19. Jahrhundert mit verschiedenen Faktoren, die Wachstum, Inhaltsstoffe und Geschmack von Japanischer grüner Tee beeinflussen. Erste Erfahrungen mit Schatten hatte man auf Teeplantagen gesammelt, auf denen Bäume wachsen, die zu bestimmten Tageszeiten Schatten auf die Teebüsche werfen. Darum kam man auf die Idee, die Pflanzen voll zu beschatten. Früher verwendete man hierzu Bambusmatten, die heutzutage allerdings modernen Netzen gewichen sind. Durch den Schatten, wird die Photosynthese unterbunden und die Pflanzen bilden mehr Chlorophyll aus. Dadurch enthält japanischer Grüner Tee, der im Schatten gezüchtet wurde deutlich mehr Aminosäuren und Alkaloide, dafür aber weniger Bitterstoffe. Je länger ein japanischer Grüntee beschattet wurde, desto höher wird die Qualität. Der Schatten hat allerdings auch seine Nachteile, diese sind aber eher monetärer Natur. Durch den Schatten werden natürlich die Ernteerträge verkleinert. Die Büsche gedeihen einfach im Schatten nicht so üppig wie bei voller Sonneneinstrahlung. Das macht die Schattentees zu den teuersten unter den japanischen Grüntee Sorten.

Schattentee – diese 3 Sorten gibt es

kabusechaKabusecha

Kabusecha ist die niedrigste Qualitätsstufe, des Schattentee. Er wächst im Halbschatten, der oft natürlich zustande kommt, zum Beispiel durch Bäume die auf der Plantage wachsen und Schatten auf die Teebüsche werfen.  


gyokuro
Gyokuro

Der Schattentee Gyokuro wächst im Vollschatten. Im Schatten von Netzen wächst er bis zu 2 Wochen vor der Ernte. Sein Name bedeutet „Edler Tautropfen“.  



matchaMatcha 

Tencha ist der Schattentee aus dem man den königlichen Matcha Tee herstellt. Er wird bis zu vier Wochen beschattet. 

 




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