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Grüner Tee aus Japan radioaktiv belastetIst Grüner Tee aus Japan radioaktiv belastet? Japanischer grüner Tee gehört zu den hochwertigsten und gesundesten Teesorten der Welt. Neben Vitaminen und Mineralien enthält er viele medizinisch wirksame Inhaltsstoffe. Auch sein einzigartiger Geschmack, den die Japaner Umami nennen wird weltweit geschätzt. Im Jahr 2011 kam es im Norden von Japan zu einer Naturkatastrophe in deren Folge das Atomkraftwerk Fukushima havarierte und ganze Landstriche mit radioaktiver Strahlung überzog. 6 Jahre nach der Katastrophe beleuchten wir den Einfluss der Katastrophe auf Grüntee aus Japan und klären, ob Grüner Tee aus Japan radioaktiv belastet ist.

Die Katastrophe von Fukushima

Am 11. März 2011 kam es vor der Küste der japanischen Region Tohoku zu einem Erdbeben der Stärke 9,1. In dessen Folge kam es außerdem zu einem Tsunami mit bis zu 10 Meter hohen Wellen. In der betroffenen Region lebten 170.000 Menschen, die evakuiert werden mussten. Außerdem stand an der Küste das Atomkraftwerk Fukushima I. Hier wurden durch das Erdbeben 4 der sechs Reaktorblöcke zerstört und radioaktive Strahlung trat aus. Durch ungünstige Wetterlage wurde diese Richtung Tokio getrieben und kontaminierte ganze Landstriche. Die Zahl der Todesopfer wird mit 610 angegeben.

Nach der Katastrophe war Grüner Tee aus Japan radioaktiv belastet. Japanischer Grüner Tee wächst wegen der klimatischen Bedingungen, die die Teepflanze benötigt ausschließlich in den Präfekturen südlich von Tokio. Die nördlichste Teeanbauregion ist Shizuoka, wo 40% des japanischen grünen Tee hergestellt wird. Leider sind bei Tees aus Shizuoka in den Jahren nach der Katastrophe  immer wieder erhöhte Strahlenwerte gemessen worden. Diese Tees wurden deshalb vom Import nach Deutschland ausgeschlossen. Die südlicher gelegenen Anbauregionen wie Uji oder Kagoshima wurden zum Glück nicht betroffen. In den folgenden Jahren wurden die Böden mit Hilfe von Bambuspflanzen gereinigt, deren Wurzeln radioaktive Strahlung abbauen können. 

Grüner Tee aus Japan radioaktiv belastet?

Japanischer grüner Tee

Die Strahlenbelastung von Grünem Tee aus Japan wurde daraufhin streng beobachtet und regelmäßig untersucht. Bereits im Jahr 2014 wurde Grüner Tee aus Shizuoka wieder für den Handel in Europa freigegeben, weil die Strahlenwerte unter den Grenzwert der EU sanken. Im Jahr 2015 erreichten die Werte das Niveau, das sie vor der Katastrophe hatten. Im Jahr 2016 haben wir bei Tea & More wieder Tee aus Shizuoka ins Sortiment aufgenommen. Wir freuen uns, Ihnen wieder feinen Sencha Tee aus Fuji in gleicher Qualität wie früher anbieten zu können. Hier japanischer grüner Tee kaufen