Wissenswertes zur Mate Tee Herkunft

Die Mate Tee Herkunft ist Südamerika und dort ist der Tee wegen seiner Wirkung sehr beliebt. Nach der dortigen Auffassung macht er stark, kraftvoll und vertreibt das Hungergefühl. Und tatsächlich wird dem südamerikanischen Kräutertee eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit nachgesagt. Wegen seines Koffeingehalts wirkt er anregend auf den Organismus, was sich auf Nerven, Muskeln und Stoffwechselfunktionen auswirkt. In Deutschland ist Mate Tee sogar als Arzneimittel zugelassen. Doch woher kommt er eigentlich, der legendäre Mate Tee?

Wild und urwüchsig: Mate aus Südamerika


Der Mate Strauch ist im eigentlichen Sinne keine Teepflanze. Er gehört zur Familie der Stechpalmen. Die Mate Pflanze ist immergrün. Sie wächst baumartig und wird bis zu 15 Meter hoch. Seine Heimat ist das Urwaldgebiet im Becken des Flusses Paraná. Die Mate Pflanzen wachsen vor allem in den Wäldern Südamerikas. Hier finden sie ideale Voraussetzungen. Denn die Ilex-Gewächse benötigen gleichbleibende Temperaturen zwischen 20 bis 23°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Am besten gedeihen sie auf einer Höhe von 400 bis 800 Metern. All das bietet ihnen der Urwald.

Anspruchsvoll und sensibel: der Mate Strauch


Der Stamm der Guarani-Indianer lebte im Urwaldgebiet Südamerikas – dort, wo sich heute Argentinien, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Uruguay befinden. Sie ernteten die Blätter des Mate Strauchs lange bevor die europäischen Kolonialherren nach Südamerika kamen.

Mit dem Anbau als Kulturpflanze wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen. Vielleicht liegt es an der wilden Mate Tee Herkunft, dass sich seine landwirtschaftliche Kultivierung so schwierig gestaltet. Zunächst müssen die Samen zum Keimen gebracht werden. Dazu werden sie aufgebrochen und anschließend gewässert. Bis die Samen schließlich einen Trieb zeigen, dauert es bis zu drei Monate. Doch damit nicht genug. Auch auf den Plantagen muss auf die Besonderheiten der Jungpflanzen Rücksicht genommen werden. Diese sind besonders lichtempfindlich, weshalb sie in den ersten zwei Jahren künstlich beschattet werden müssen. Um kräftige Triebe zu erhalten, werden die jungen Pflanzen nach zwei Jahren kurz über dem Boden gekappt. Erntereife erlangen die Mate Pflanzen dann nach ungefähr vier Jahren. Bei der Plantagenpflanzung muss außerdem darauf geachtet werden, dass die Mate Sträucher nicht zu hoch hinauswachsen. Werden die Pflanzen zu groß, ist eine Ernte kaum mehr möglich. Deshalb wird stets dafür gesorgt, dass sie eine Höhe von ungefähr 5 Metern nicht überschreiten.

Die wichtigsten Anbaugebiete befinden sich in Brasilien, Argentinien und Paraguay. Auch in Teilen von Uruguay, Chile und Bolivien wird der Mate Tee kultiviert. Dennoch stammen bis heute etwa 50 % der Gesamternte von den wild wachsenden Bäumen aus dem Urwald.

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